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Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Von Carina Tietz | 6.August 2009
Qualifizierte Fachkräfte werden überall in Südafrika gesucht, doch trotz des Mangels, ist es gar nicht so leicht eine Arbeit zu finden. Viele Bewerber und Unternehmen scheuen sich meist vor den komplizierten Verfahren und selbst wenn sie alles vorschriftmäßig und ordnungsgemäß einreichen, gibt es noch lange keine Garantie auf den Erhalt eines „Work Permit Visa“. Letzteres muss jeder besitzen, der auf Dauer in Südafrika leben und arbeiten will.
Wie stehen die Jobchancen und wie sieht der Arbeitsalltag in Südafrika aus ?
Südafrika entwickelt sich mit großen Schritten. Die Wirtschaft befindet sich auch weiterhin im Aufwind. Daraus ergibt sich ein Arbeitskräftemangel, der nicht immer mit heimischen Personal abgedeckt werden kann. Zur Zeit mangelt es vor allen Dingen an qualifizierten Uni-Absolventen wie Ingenieure, Mediziner Architekten und Stadtplaner. Auch anderes medizinisches Fachpersonal wie Krankenschwestern und Hebammen wird dringend gesucht. Handwerker aus allen Bereichen finden ebenfalls gute Arbeitsaussichten vor. Wer die Einwanderungshürden nimmt und eine gute Arbeit findet, der darf sich auf ein stressfreies Arbeiten freuen. Der Arbeitsalltag in Südafrika ist mit dem deutschen gar nicht zu vergleichen. Nicht nur bei der Arbeit geht es lockerer und ungezwungener zu.
Erhalt einer Arbeitserlaubnis dank der „Quota Permit“ oder „extraordinary skills“
Die „Quota Permit“ ist für viele Auswanderungswillige ein Weg nach Südafrika. Es handelt sich hierbei um eine Quotenregelung für bestimmte Arbeiter und Berufsgruppen. Wer sich für die „Quota Permit“ qualifiziert, der darf bis zu 90 Tage in Südafrika auf Arbeitssuche gehen. Findet der Bewerber eine passende Stelle in seinem Beruf, erhält er ohne Probleme eine Arbeitserlaubnis. Die Quotenregelung ändert sich ständig und wird durch das Arbeitsministerium festgeschrieben. Auch Personen mit „extraordinary skills“ erhalten problemlos ein Arbeitsvisa. Dazu gehören hochqualifizierte Akademiker, Forscher, Sportler mit internationalen Auszeichnungen oder Prominente.
Die Fußball Weltmeisterschaft als Jobantreiber
Südafrika ist Austragungsort der nächsten Fußball-WM. Überall wird gebaut und die Städte werden zum Vorzeigen hergerichtet. Das Land will vor allem sein Image verbessern und Mannschaften und Besucher Sicherheit garantieren. Schon jetzt findet man an frequentierten Plätzen private Sicherheitsmitarbeiter, die den Gästen und Bürgern ein Gefühl der Sicherheit vermitteln sollen. Der Personalbedarf ist noch lange nicht gedeckt.Rund um die Stadien und in den Austragungsorten wird gebaut. Dadurch boomt die Baubranche. Hier ergeben sich gute Jobchancen für Handwerker, Architekten, Statiker und Stadtplaner. Auch Hotels werden an jeder Ecke aus dem Boden gestampft. Trotzdem lässt sich der Bedarf an freien Betten nicht decken. Das schafft zahlreiche Arbeitsplätze im Tourismus und im Hotel und Gaststättenbereich.
Tipp
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(Carina Tietz)
Topics: Arbeiten in Südafrika | 7 Kommentare »
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